See

Sonnenaufgang, See, Wasser, Landschaftlich, Landschaft

Am Horizont versinkt die Sonne in den Fluten
Während wir verträumt uns in Sessel setzen ohne zu sputen
Betrachten erstaunt und voll Angst die Naturgewalt vor unser Augen
Während wir uns klammern an Bierflaschen, wie am Seil
Dass uns vor dem Abgrund rettet
Während wir uns betrachten wie Traumgestalten
Und in unseren Köpfen unser ganz eigenes Paradies gestalten
Während wir so liegen und schauen
Die Sonne versinkt im dunklen Nass
Und wir Jahre von Fehlern bereuen

Advertisements

Tief drinnen

Die Welt kollabiert dort draußen an Altersschwäche

Doch hier drinnen schaffe ich mir meine eigene

Fliege über Schlösser und Berge

Hier drinnen ganz alleine in meiner eigenen

Welt, ohne Sinn und Verstand

Doch tief drinnen füllen Liebe und Schwärmerei jedes Loch

Und so stehe ich nun am Ende meiner Welt, der Rand

Kommt immer näher und ich sehe nur

Fühle nur, vermisse nur eines

Von all dem Geld und Plunder keines

Aber nur dich

Himmel

 

Wieder einmal schmiegen wir im Feld

Uns aneinander, liebkosen uns versteckt untereinander

Und denken an Schmetterlinge und Wolken

Während Lippen und Haut aneinander stoßen

Wie feurige Kohlen im Ofen

Während Finger auf Haut treffen

Wie flauschige Wolken

Im Himmel unserer Leidenschaft

Dort unten alleine

Und draußen auf der Straße

Ganz einsam, verlassen

Ohne Freunde, alleine gelassen

Wandert sehnsüchtig ein Schatten über Stock und Stein

Hält sehnsuchtsvoll an Haus und Klingel ein

Vom Haus hoch oben leuchtets schön

Als ob Glühwürmchen zum Schlemmen einladen

Doch in diese Welt hat er sich nur verfahren

Wider

Schon wieder im Nacken

Am Hals, an der Brust, im Herzen

Schon wieder im Nacken

Die Angst, nichts geschafft, die Sorge, nichts gebacken

Kriegen und versuchen die Sorgen zu wiegen

Zu besänftigen wie ein Kind

Schon wieder im Nacken

Die Sehnsucht nach Erfolg

Und der Abgrund der Gier

Schon wieder im Nacken

Und wieder nichts gebacken

Vielleicht doch lieber noch ein Bier?

Schon wieder, schon wieder und wieder

Immer mehr zuwider

Beschäftigt, trommelt, schlägt auf dich ein

Lässt liegen, beschmutzt dein Seelenkleid

Schon wieder im Nacken

Und wieder nichts gebacken kriegen

Erreichbar

Tippen in der Dunkelheit

Licht in der Nacht

Lautstärke in der Gedankenblase

Konstante Stille in der Außenwelt 

Lachen im Traum der sich Digital nennt 

Erstarrte Lippen in dem was außen bleibt

Angst in dem Spiegel vor einem 

Regungslosigkeit für alle vor einem 

Und nur drei Worte: Ich bin erreichbar

Kalt

schnee-201100279662In Ferne lachen Hyänen

In Nähe weint das Kind

Im Inneren verhärtet sich das Herz

Im Äußeren verhärtest du dich selbst

Am Rücken krabbelt die Spinne

Am Bauch brennt die Wärme aus

Die Arme liegen gefaltet am Tisch

Das Hirn sucht nach Arbeit

Und wir kreisen am Horizont

Manchmal

Manchmal möchte man weinen, manchmal lachen.

Manchmal mit Massen feiern, manchmal alleine singen.

Manchmal seine Sorgen ertränken, manchmal sich selbst.

Manchmal möchte man Berge besteigen, manchmal die Arbeit verweigern.

Manchmal mit Wölfen heulen, manchmal mit Enten tanzen.

Manchmal das System kritisieren, manchmal in Einklang leben.

Manchmal möchte man schreien, manchmal die Stimme ersticken.

Manchmal sucht man, manchmal findet man.

Manchmal alles hinschmeißen, manchmal Scherben aufsammeln.

Manchmal möchte man erleben und manchmal einfach nur leben.

PS: Ja, ich weiß es ist nicht sonderlich gut oder poetisch, aber ich wollte mal wieder was veröffentlichen!