So lange nichts mehr gekommen, nichts mehr geschrieben und doch so viel erlebt

Ich hasse schreiben, habe ich das schon mal klargestellt? Ich hasse es meine Gedanken aus dem WirrWarr meines Kopfes auf Papier tropfen zu lassen und diesen zersplitterten Haufen aus Nichtsagenheit von anderen lesen zu lassen. Diese leeren Worte eines verwirrt laufenden, gehenden Teenagers, dessen Füße schon taub sind, obwohl das Ende noch gar nicht in Sicht ist. Diese Wortfloskeln, Adjektive, Subjektive, Verben die zusammengereimt und einzeln verwirrt, einfach, bedeutend und nichtssagend sind; sein können. Ein schmerzhaftes Gefühl, dass sich an mich heftet wie eine Spinne und mir flüstert, wie wertlos das alles ist und die mich gleichzeitig diese obsoleten Metaphern, die ich verwende verfluchen lässt. Und doch, trotz allem, ist dies genau was ich will, diese Melancholie, dieses Gefühl, das mir zeigt, dass ich noch lebe, noch atme, noch existiere. Das mich nicht einfach nur auf meinem Bett sitzen über mein Versagen philosophieren lässt, sondern mich trotz allem an den Schreibtisch zehrt und mich meine Ängste ausspucken lässt.

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